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Kein Geld - Was sollte bei der Buchung eines "Hobbyfotografen" beachtet werden


 


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Um direkt in die Aufklärung dieser reißerischen Headline zu gehen, möchte ich die Definition von Hobbyfotografie bzw. Hobbyfotografen einmal erläutern, denn ein Hobbyfotograf betreibt die Fotografie als Freizeitbeschäftigung und erhält hierfür keinen offiziellen Lohn mit Rechnungsstellung.


Wer sich also als Hobbyfotograf bezeichnet, sollte per se keine Bezahlung erwarten. Lediglich ein Trinkgeld von bis zu 50 € die Stunde. Hierfür darf jedoch keine Rechnung ausgestellt werden.


Sollte dieser Hobbyhochzeitsfotograf mehrere Hochzeiten im Jahr begleiten und so ganz inoffiziell Geld verdienen, ist dies illegal und Schwarzarbeit, welche sowohl ihr unterstützt und sowohl für euch, als auch einem Hochzeitsfotografen, negative Konsequenzen mit sich bringen kann.


Hier einmal eine Beispielrechnung mit 50 € die Stunde:

  • Begleitung Eurer Hochzeit von 8 Stunden am Tag sind am Ende für den Fotografen 400 € auf die Hand ohne das Finanzamt zu informieren

  • Hat diese Person 10 Hochzeiten im Jahr mit der selben Stundenbegleitung von 8, wären das bereits 4000 € am Fiskus vorbei

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Ergo: Fühlt man sich mit dem Gedanken wohl, jemanden Schwarz an seiner Hochzeit arbeiten zu lassen und dessen Konsequenzen zu tragen bei einer Routineuntersuchung des Ordnungsamtes? Ja - richtig gelesen! Das Ordnungsamt kontrolliert tatsächlich Hochzeiten bzw. eigentlich den Wirt (Veranstaltungsorganisator) und überprüft direkt alle anwesenden Arbeitnehmer, somit auch den Fotografen.

Als Auftraggeber - ihr als Brautpaar - habt höhere Strafen zu zahlen als der Arbeitnehmer (Fotograf).

Fühlt man sich dabei wohl, jemanden zu finanzieren, der illegal am Staat vorbei wirtschaftet und keinerlei Abgaben hat? Persönlich finde ich das doch ungerecht, allen Mitmenschen gegenüber.

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👉 Wenn Euch die oben genannten Punkte wurscht sind, möchte ich Euch dennoch Tipps mit an die Hand geben, damit ihr hoffentlich den richtigen Menschen für Eure Fotos bucht und tolle Ergebnisse am Ende geliefert bekommt.


Hier die wichtigsten Punkte aufgeführt und welche ihr unbedingt mit einem Hochzeitsfotografen im Vorfeld klären solltet:


Technik und Equipment:

  • Minimum zwei Kameras - eine dient immer als Back Up, falls eine defekt ist

  • Zwei Kartenslots für die Speicherung an der Kamera - dient ebenfalls als Back Up, falls eine Karte defekt sein sollte

  • Leistungsstarke Objektive mit mindestens 2.0 Blende - alles über diesen Wert ist schlecht für dunkle Räume und die Aufnahmen könnten sehr rauschig und unklar werden

  • Für jeden Anlass das passende Objektiv - Mindestens drei unterschiedliche Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten (= Dies ist die Festlegung der Distanz zu einem Motiv) wie z.B. kleine und enge Räume benötigen eine hohe Brennweite von 16-24. Große Räumlichkeiten wie z.B. eine Kirche kann mit 24-90 fotografiert werden

  • Blitztechnik - um die Party und dunkle Orte professionell mit Licht in Szene zu setzen bzw. aufzuhellen


Software:

  • Wie und in welcher Form werden Eure Fotos übergeben?


Sonstige relevante Themen:

  • Vertrag - so sind beide Seiten abgesichert. Leider kommt es häufiger vor, dass im Bereich der günstigeren Auftragnehmer die Absprungrate vor der Hochzeit hoch ist und ihr als Paar jemanden neuen suchen müsst. Der Hintergrund ist oft, dass kein Vertrag geschlossen wurde und/ oder ein lukrativeres Angebot angenommen wurde.

  • In welchem Zeitraum könnt ihr mit den Bildern rechnen?

  • Wie viele Fotos erhaltet ihr?

  • Wie sieht die Bezahlung aus und in welcher Form?


Weitere Hinweise bei der Suche und Buchung Eures Handwerkers:

  • Bildstil - ist dieser einheitlich?

  • Lasst Euch eine komplette Reportage zeigen und nicht nur die Best Offs

  • Gibt es eine Homepage mit Impressum?


Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich keineswegs einen Groll gegenüber Semiprofessionellen Fotografen hege - denn ich war selber mal einer und musste schmerzlich meine eigenen Fehler machen und habe durch Erfahrungen gelernt.

Ich bin seit 17 Jahren Fotografin, 10 davon als Hochzeitsfotografin tätig. Ich sehe viele ambitionierte Menschen kommen und gehen. Die Gründe hierfür sind vielfältig.

Ein Hochzeitsfotograf zu sein ist am Ende immer noch ein Handwerk, welcher durch unsere heutige Zeit immer mehr an Bedeutungslosigkeit verliert - sehr Schade!

Denn gerade durch die Fotografie fangen wir Momente ein, die in vielen Jahren tatsächlich in Vergessenheit geraten.

Hochzeitsfotografie ist die überaus anspruchsvollste Fotografie die man umsetzen kann. Es laufen so viele Bereiche in diese Fotografie zusammen, unter anderem Portrait, Beauty, Landschaften, Produktfotografie und eben auch die Reportage.

Viele Fotografen spezialisieren sich auf einen der oben genannten Bereiche und fotografieren nichts anderes. Jeder hat sein Talent und ich als Hochzeitsfotografin benötige mehrere Talente an diesem einen besonderen Tag.


Ihr werdet Euren passenden Dienstleister finden, da bin ich mir sicher.

Und wer weiß - vielleicht bin das sogar ich? 💕

 
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